Chronik

Am 7. März 1959 nahm alles seinen Anfang. Da saßen eine ganze Reihe junger Schiefweger im Gasthaus von Otto Zach beisammen und gründeten den Freischütz-Schiefweg. Doch damit fingen die Probleme für den damaligen Schützenmeister Max Salzinger und seine Mitstreiter erst an. Nun war man zwar ein Schützenverein, hatte aber weder ein Gewehr noch einen Schießstand und keinen Pfennig Geld in der Vereinskasse. Noch in der Gründungsnacht wurde daher gesammelt. Mit dem Erlös konnten dann eine Zuganlage und ein gebrauchtes Gewehr erworben werden. Der Schießstand wurde im Gasthaus Zach errichtet,wo vom Nebenzimmer in die Küche geschossen wurde. Mit 7,5 Metern war die Schießdistanz allerdings für Wettkämpfe zu gering, sodass Otto Zach kurzerhand ein Fenster zum Schlafzimmer durchbrach und über dem Ehebett Kugelfänge montierte. "Not macht erfinderisch" heißt es, aber so viel sportlicher Idealismus ist heute kaum mehr vorstellbar. Als Otto Zach 1962 die Gastwirtschaft aufgab, zogen die Schützen um ins Gasthaus Bauer. Erst nach einer Odysee von Erfolgen und Rückschlägen konnte man am 8.Dezember 1968 nach 3473 geleisteten Arbeitsstunden die Einweihung des neuen Schützenheims feiern.

 

Die Gründungsmitglieder

Max Salzinger, Adolf Vogl, Albert Jungwirth, Georg Schmid, Alois Vogl, Otto Zach, Franz Reif,  Karl Bauer,  Rudolf Müller, Max Fuchs, Alois Bauer, Fritz Wagner, Hans Moser, Willi Kellermann, Max Dirndorfer, Max Müller